Wettrennen

 

 

Am Abend fragt der Mönch den Graf

was er nun so gedenke

ersehnt er doch der Kirch’ das Schaf

die ihn zum Guten lenke.

 

Es lockt alsbald der falsche Mann

den Mönch zum Wettritt zu gewinnen

und würde er verlieren, dann

ein braves Leben zu beginnen.

 

„Wohlan Herr Graf, so soll es sein“

er denkt das ist des Unhold’s Ende

der Graf, der glaubt, der Sieg ist sein

und reibt sich beide Hände.

 

Der Tag des Rennens kommt heran

die Trommel wird geschlagen

das Volk, es sammelt sich schon an

wie sonst zu Festestagen.

 

Der Graf erscheint im Prunkgewand

auf seinem edlen Pferd

wie sich’s gebührt für seinen Stand

das ist die Sach’ ihm wert.

 

     

 

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