Graf Bertel treibt sein Pferd zur Eil’

mit seiner Gerten Spitze

der Mönch vor lauter Freud’ derweil

fiel von des Esels Sitze.

 

Aus eigner Schuld kam er zu Fall

das war ihm jetzt sehr peinlich

der Esel rannte heim, zum Stall

der Graf, er freut sich heimlich.

 

Das Volk, hat laut gejubelt schon

voll Freud’ dem Mönch entgegen

doch wie die Sache jetzt ausschaut

blickt jeder ganz verlegen.

 

Der Ritter war nun angelangt

und sah des Mönchleins Not

der arme Reinhold stöhnt und schwankt

dankt seinem lieben Gott.

 

Er hatte durch den Sturz manch Schliff

an Arm und Bein zerschunden

der Graf half ihm mit festen Griff

der Esel war verschwunden.

 

Das Volk kam ganz geschwind geeilt

den Reinhold zu beklagen

der Ritter war sofort bereit

den Mönch zur Burg zu tragen.

 

     

 

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