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Glockenspiel
Den Graf macht Reinhold’s Wunsch gar froh und denkt, wie er die Leut' kann necken weiß, dass im Scheuer hinterm Stroh noch ‘ne gebroch’ne Glock' muss stecken.
Sie fiel vor vielen Jahren schon aus ihrem Anker auf die Erd’ verlor dabei den schönen Ton und ist nun keinen Heller wert.
Die Glocke kittet er geschickt und schafft sie dann zum Mönchlein hin und Reinhold schaut darob verzückt es kommt nichts Böses ihm in Sinn.
Am nächsten Morgen zeigt er dann den frommen Leut’ die Glocke die schon am Sonntag läuten kann dass alle Welt frohlocke.
Am Kirchtag kamen viele Leut’ zur Klaus’ am grünen Hang der Glocke Klang, sie sehr erfreut doch wurde ihnen bang.
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