Entenbraten

 

 

Dem Grafen nach geraumer Zeit

begann das blaue Blut zu sieden

verflucht die Graberei zu zweit

weil gar nichts war zu kriegen.

 

„Der Mönch trägt hier allein die Schuld“

hat er’s ihm doch berichtet

und weckte seine Ungeduld

nach Gold, das wer gesichtet.

 

So sann er auf den nächsten Streich

womit er ihn kann schlagen

gleich ging er zu dem großen Teich

um eine Ent’ zu jagen.

 

Und schickt den Boten in die Klaus’

mit einer milden Gabe

er möcht dem Mönchlein richten aus

daß er’s gejagt heut’ habe.

 

Der Mönch bedanket sich gar viel

„ist das mir eine Freude“

als er den Vogel rupfen will

zerriss das Federkleide.

 

     

 

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