Es sprang heran ein riesig’ Bär

von Schreck gezeichnet die Gesichter

ein Jäger warf flink seinen Speer

dem Bären in die Lichter.

 

Graf Bertel hat mit ganzer Kraft

sein Pferd herumgerissen

doch hat der Bär es noch geschafft

und ihn ins Bein gebissen.

 

Den Grafen hat man heimgebracht

mit einer bösen Wunde

und noch bevor es wurde Nacht

verbreitet sich die Kunde.

 

Nun war im Schloss gar böse Zeit

der Graf tat manche Schelt verteilen

sein Brüllen hört man weit und breit

die Wunde wollt nicht heilen.

 

So ging es fortan jeden Tag

er drohte mit den Ruten

es war schon eine große Plag’

ein jeder musst sich sputen.

 

Der Graf, ja sonst ein freier Mann

ans Lager nun gebunden

kein Missgeschick er leiden kann

wie seine bösen Wunden.

 

     

 

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