ALTER GENIESSER
Kehr heute, wie immer, beim Heurigen ein mich lockt nicht nur Essen und köstlicher Wein ich putz mich heraus, wie ein eitler Schwan denn die Wirtin hat es mir angetan
seit Jahren verbringe ich jede Stund' in ihrer Nähe in fröhlicher Rund' ein Tag, ohne sie ist so öd’ und leer ach gäbe es solche Tage nicht mehr
ihre Jugend berauscht, ihr Anblick entzückt ein Lächeln von ihr und ich bin beglückt ich lieb' sie schon lange doch weiß sie es nicht ich lieb' sie platonisch aus eigener Sicht
sie ist so ein echtes, rassiges Weib ich wäre zu jeder Sünde bereit doch fehlt mir der Mut ihr dies zu bekennen und ihr meine kühnsten Gedanken zu nennen
sie bleiben verborgen im innersten Herzen bereiten mir Kummer und Liebesschmerzen die Schmerzen ertränk ich im heurigen Wein nur so kann mein Leben erträglich sein. |
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