TRAUMFRAU

 

 

Ein Dämon in dem Weibe sitzt

schaut sie mich fordernd an, verschmitzt

und säuselt mit verrauchter Stimm'

daß sie mich will, wie toll ich bin

 

die Worte fehlen nicht den Zweck

die guten Vorsätz' sind schnell weg

häng wie ein Fisch an ihrer Angel

und warte auf die Liebesmangel

 

sie führt mich in ein kleines Zimmer

ich war dann wohl ein ganz, ganz Schlimmer

und als ich aufgewacht im Bett

da war das Traumbild leider weg.

   
         
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