DER HUNGER

 

 

Hunger tut weh

den Armen der Welt

die überall leben

doch niemand zählt

wer gibt ihnen Brot

neuen Mut zum Leben

wer ist bereit

ihnen Hoffnung zu geben

sie vegetieren in Armut

Lachen ist ihnen fremd

sie besitzen nichts

nicht einmal ein Hemd

sie finden sich in ihr Schicksal

begehren nicht mehr auf

sie glauben an ihr Karma

geprägten Lebenslauf

bedenkt man dann den Wahnsinn

der sich bei uns so zeigt

wo Ernten oft vernichtet

und jeder dazu schweigt

das Mitleid mit den Kindern

die hungernd schlafen gehn

sie sollten uns bewegen

es muß etwas geschehn

nicht nur der gute Wille

und Mitleid helfen hier

der Hunger war zu keiner Zeit

für Satte eine Zier.

   
         
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