DIE LETZTE CHANCE
Es ist fürwahr ein traurig’ Ding das ich nichts mehr zustande bring ich streng mich an, so gut ich kann und hoff' erdrückt, daß dann und wann das Glück einst wieder zu mir kommt damit es mir und ander'n frommt
so wart ich nun tagein, tagaus sitz da, wie eine träge Laus und rühr' mich nicht, nur keine Eil' lieg faul herum, hab' Langeweil' die Tage, Wochen sie vergeh'n ich kann mich selbst nicht mehr versteh'n
die Kraft geht immer mehr zurück und glaub’, mit ihr zieht auch mein Glück es kann mich bald nicht mehr erreichen vielleicht muß jetzt mein Leben weichen wo jeder Zweig der Hoffnung bricht da zeigt sich mir ein kleines Licht
behutsam schür ich dieses Feuer denn es ist mir besonders teuer die letzte Chance in meinem Leben sie wird mir nur einmal gegeben. |
![]() |
|||
| 152 | 025 | 153 | ||