KLEIN UND GROSS
Das Leben treibt gar manche Possen mehr für die Kleinen, als die Großen
der Kleine stets nach oben blickt den Großen fast das Geld erdrückt
im Grund' jedoch sind alle gleich der Kleine arm, der Große reich
Bescheidenheit, des Großen Zier betont er recht, bei Red' und Bier
zur Mäßigung er täglich mahnt bis vom Geschwätz der Mund erlahmt
doch im Verborg'nen dann zu Haus läßt er den Teufel aus sich raus
er frißt und säuft im Übermaß treibt dummen Scherz und bösen Spaß
schimpft flätig auf die kleinen Leut die Kleinen, denen nichts mehr freut
Angst treibt ihn wohl zu solch Verhalten der Kleine könnt’ einst auch so walten
ihm nehmen all das liebe Geld und stürzen in die kleine Welt. |
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